Von der Kaffeebohne zum Getränk – wie funktioniert Kaffeeanbau?

Als eines der weltweit wichtigsten Handelsgüter werden Kaffeebohnen heutzutage in riesigen Mengen angebaut. Dennoch gibt es viele Dinge, die dabei beachtet werden müssen, denn die Kaffeepflanze – in der Botanik „Coffea“ genannt – ist sehr anspruchsvoll und wird aus diesen Gründen auch als Diva unter den Nutzpflanzen bezeichnet. Die bekanntesten Kaffeesorten sind Verbrauchern unter den Namen Arabica und Robusta bekannt und machen etwa 99% der Ernte aus. Wer auf der Suche nach einem besonders ausgefallenen Kaffee ist, sollte Kaffeebohnen online kaufen. Onlineshops punkten mit einem besonders vielfältigen und extravaganten Angebot.

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Bevor es allerdings zu einer Ernte kommen kann, müssen die Kaffeebohnen zunächst in den richtigen Regionen angebaut werden. Abhängig von den Kaffeesorten, die in unterschiedlichen Höhen wachsen müssen, werden die Bohnen in verschiedenen Ländern angebaut, die sich alle rund um den Äquator befinden. Arabica-Bohnen werden hauptsächlich in Süd- und Zentralamerika angebaut, während man Robusta-Bohnen vermehrt im Tiefland in Brasilien, Vietnam oder Uganda findet.

Weitaus wichtiger als die Lage sind Klima und Bodenbeschaffenheit. Die Kaffeebohnen reifen nur heran, wenn der Boden mineralhaltig genug ist und die Sonne ausreichend scheint. Dennoch verkraften die Pflanzen keine zu starke und lange Sonneneinstrahlung und benötigen dazu ausreichend Wasser, da sie erst nach starken Regenfällen aufblühen. So wäre es beispielsweise in Deutschland zu trocken und trotzdem nicht sonnig genug.

Die besten Kaffeebohnen werden noch per Hand gepflückt

Nachdem alle Bedingungen erfüllt sind, können die Kaffeebohnen angebaut und geerntet werden. Die Erntezeit fällt abhängig nach Region und Sorte unterschiedlich aus, manchmal wird in bestimmten Zeiträumen geerntet, während in anderen Ländern wöchentlich Kaffeebohnen gepflückt werden. Das Pflücken von Kaffeebohnen ist die teurere Methode des Erntens, da von Hand alle reifen Bohnen gepflückt werden. Nur leuchtend rote Früchte, die entfernt an Kirschen erinnern, sind reif und können zu Kaffee verarbeitet werden. Wer günstigeren Kaffee verkaufen möchte, streift mit einer Erntemaschine alle Früchte ab, sobald der Großteil reif aussieht. Das hat allerdings zur Folge, dass auch unreife Früchte im Endprodukt landen und die die Qualität vermindern. Damit der Kaffee verzehrfertig wird, muss er anschließend noch aufbereitet und geröstet werden.