Die 24 Stunden Betreuung: Mit welchen Kosten muss gerechnet werden?

Die 24 Stunden Betreuung ist insgesamt kostengünstiger, aber auch humaner als die Betreuung durch ambulanter Pflegedienst Halle oder Pflegeheime. Meist werden Pflegekräfte aus Osteuropa eingesetzt, die über Agenturen oder eine Ärztevermittlung vermittelt werden, da diese in ihrer Heimat angestellt und sozialversichert sind. Die 24 Stunden Betreuung ist zuverlässig und umfangreich, weshalb natürlich trotzdem mit Kosten gerechnet werden muss.

Da die Agenturen auch Geld verdienen müssen, fallen jährliche bzw. monatliche Betreuungs- und Vermittlungskosten an. Damit wird eine geeignete Fachkraft gefunden, vermittelt und während der 24 Stunden Betreuung findet Beratung und Koordination bei eventuell auftretenden Problemen statt.
Neben der Betreuungspauschale fallen natürlich die monatlichen Kosten der Betreuung an. Davon wird die Pflegekraft bezahlt. Je nachdem, wie gut ihre Deutschkenntnisse sind, die sich zumindest auf Grundniveau befinden müssen, wird die Betreuung in Rechnung gestellt. In der Regel bewegen sich die Kosten zwischen 1.500 und 2.500 Euro. Auch der Gesundheitszustand der gepflegten Person spielt eine Rolle. Wenn nur wenige Aufgaben, beispielsweise das Einkaufen oder aktivierende Pflege ausgeführt werden müssen, sind die Kosten geringer als eine vollständige Betreuung, die mit der Grundpflege beginnt und auch die Erledigung sämtlicher Haushaltsaufgaben umfasst.
Außerdem wohnen die Pflegekräfte zum Zeitpunkt der 24 Stunden Betreuung zusammen mit der betreuten Person und erhalten kostenlose Kost und Logis. Die Kosten für Lebensmittel und Nebenkosten stehen also auch an.
Trotz der verhältnismäßig geringen Kosten verdienen viele Pflegekräfte bis zu einem dreifachen Monatsgehalt.

Da Arbeit selbstverständlich angemessen entlohnt werden muss, kostet Pflege immer etwas. Die 24 Stunden Betreuung mit einer Pflegerin aus Osteuropa ist eine gute Alternative, von der Angehörige, Betroffene und auch die Angestellte nur profitieren können.