Bruno Söhnle Uhren und die Produktion in Glashütten

Bruno Söhnle stammt aus dem Schwarzwald, einem renommierten und langjährigen Zentrum der Uhrenfabrikation. Er ist bereits seit dem Jahr 1957 in der Branche tätig und gründete im April 2000 sein eigenes Uhrenatelier, das damals lediglich vier Mitarbeiter beschäftigte. Eine seiner Firmen wurde bereits in den 80er Jahren der westdeutsche Vertriebspartner der damaligen erfolgreichen VEB Glashütter Uhrenbetriebe. Seit 2005 expandiert sein Unternehmen auch ins Ausland. Die Anfänge liegen dabei im Vertrieb in Ungarn, darauf folgte die Erweiterung auf die Länder Österreich, Russland und die Ukraine, wo seine Produkte schnell an Beliebtheit gewannen. Heute werden Bruno Söhnle Uhren in nahezu über 40 Ländern angeboten.

Zuerst wurden für die Herstellung der Uhren Schweizer Quarzwerke verwendet, später folgten die erste mechanische Serie, die über einen Handaufzug verfügte. Im Jahr 2010 brachte Bruno Söhnles Unternehmen auch eine erste Automatikkollektion heraus.

Die Erweiterung der Produktion in einem traditionellen Uhrmacherhaus

Seit 2006 befindet sich die Produktionsstätte im ehemaligen Assmannhaus in Glashütte, das nach dem berühmten Uhrmacher Julius Carl Friedrich Assmann benannt wurde. Zuvor befanden sich darin eine Gaststätte mit zugehöriger Pension, bis Söhnle seine Produktion auf alle Teile des Hauses erweiterte und Sanierungen vornahm, um die Stätte zu vergrößern und zu modernisieren.

Bruno Söhnles Unternehmen belegt laut einer Umfrage eines Meinungsforschungsunternehmens den dritten Platz unter den bekanntesten deutschen Uhrenmarken in einer Preislage von 300 bis 1000 Euro. Die Marke ist weltweit bekannt und renommiert, die Produkte werden von zahlreichen Juwelier – und Uhrengeschäften vertrieben. Dabei werden über 55 Produktlinien angeboten, von der Armbanduhr bis hin zur Taschenuhr, die nach wie vor hergestellt wird und ein beliebter Artikel ist.